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Chris Pureka

  • Datum:25 - Sep - 2016
  • Beginn:21:00
  • Einlass:19:00
  • Herkunft:US
  • Tickets:Eintritt frei!
  • Chris-Pureka400

Es ist selten, dass eine Künstlerin die Kluft zwischen Kritikerlob und der Hingabe ihrer Fangemeinde schließt. Chris Pureka aus Portland / Oregon ist eine Singer-Songwriterin, deren Schaffen unüberhörbar zwischen diesen beiden offensichtlich völlig unterschiedlichen Wahrnehmungssphären widerhallt. Die mutige Verwundbarkeit mit der Chris die geheimsten Dinge ihres Lebens zu Songs verarbeitet, zieht schon seit langer Zeit genau die Zuhörer an, die sich nach Authentizität sehnen. Jetzt, nach fünf Jahren, teilt sie mit uns einen weiteren kraftvollen Einblick in ihr Lebenswerk: Ihre sechste Veröffentlichung trägt den treffenden Titel “Back in the Ring”.

Ihre elegante Emotionalität als Sängerin, ihre Ausstrahlung und Unmittelbarkeit als Texterin haben Chris Pureka schon Vergleiche mit Größen wie Ryan Adams, Bruce Springsteen, aber auch Alternative Country-Heldinnen wie der karg-dunklen Gillian Welch und der filigran-sensiblen Patty Griffin eingetragen.

Pureka durfte sich bereits über Lob von so renommierten Geschmacksinstanzen wie The New York Times, Paste, Magnet, Billboard und The AllMusic Guide freuen. Sie teilte die Bühnenplanken schon mit so unterschiedlichen und geschätzten Künstlern wie The Cowboy Junkies, Ani DiFranco und Dar Williams, The Lumineers, Gregory Alan Isakov und Martin Sexton. Aber immer hatte sich Chris ihre leidenschaftliche Unabhängigkeit bewahrt und fast 50.000 Alben via ihr eigenes Label Sad Rabbit Records verkauft.

Pureka’s Lebensweg spiegelt ihre Selbstfindung wider. Mit 16, so gibt sie freimütig zu, schrieb sie Songs als eine Art Tagebuch: “Ich war schüchtern und introvertiert und Lieder zu schreiben ein sehr persönlicher Vorgang. Ich hatte niemals vor, damit aufzutreten.” Nach der Highschool, machte sie ihren Abschluss in Biologie an der Wesleyan University und arbeitete in einem Forschungslabor für Mikrobiologie am renommierten Smith College. Parallel werkelte sie an einer Karriere als Musikerin, tourte fleißig und veröffentlichte einen ganzen Schwung sehr positiv aufgenommener Independent-Veröffentlichungen. 2006 wurde ihr schließlich bewusst, dass sie zu viele Chancen als Musikerin ablehnen musste und entschied sich für ein Leben als Vollzeit-Musikerin.

Ihr jüngstes Album “Back in the Ring” ist Chris’ erstes vollwertiges Studioalbum seit dem von der Kritik so gefeierten “How I Learned To See In The Dark”. Die fünfjährige Pause zwischen den Alben erklärt sie so: „Ich hatte keine Lust, Songs zu veröffentlichen, hinter denen ich nicht stehen kann oder Platten, die mir nicht gefallen.” Der ironische Titel ihres neuesten Albums lässt einerseits an eine Art künstlerische Wiederkehr denken, bezieht sich aber auch auf seine Themen: Beziehungskonflikte und der Entschluss die dunklen innersten Dämonen zu bekämpfen.

“Meine Musik trägt die Arbeit an meinem Inneren nach außen. Was ich da tue, entspringt meinen Erfahrungen und ich strebe danach, diese Erfahrungen glaubwürdig auszudrücken. Indem ich die Wahrheit sage und ich selbst bin trete ich in Kontakt mit Menschen”, gibt sie zu. Ihre Karriere als beliebte, umwerfend emotionale Künstlerin verlief ganz organisch und immer zu ihren Bedingungen. Für eine, die niemals vor hatte, professionell Musik zu machen, war es ein Leben weit reichender Veränderungen und ganz unerwarteter Belohnungen.

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