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Eric Pfeil

  • Datum:19 - Jun - 2015
  • Beginn:21:00
  • Einlass:19:00
  • Herkunft:DE
  • Tickets:Eintritt frei!
  • Eric-Pfeil_400

Man stelle sich vor, Jonathan Richman und der Bob Dylan der „Basement Tapes“ hätten sich dazu verabredet, ein paar deutsche Folkpop-Songs mit Texten über Antibiotika, müde Hunde und wuselnde Komposthaufen zu schreiben – genau so, aber ganz anders klingen die Songs des Singer/Songwriters Eric Pfeil.

Über Eric Pfeils Debütalbum „Ich hab mir noch nie viel aus dem Tag gemacht“ wurde im letzten Jahr einiges an Lob ausgeschüttet. Die WELT befand: „…eine der besten Platten des Jahres.“ Die TAZ verkündete, Pfeils Debüt sei „eine Bereicherung für den deutschen Pop“ und schwärmte, dass eine idealere Sommerplatte gar nicht möglich sei. Der Autor des KÖLNER STADTANZEIGER schließlich gestand: „Es gibt keine Platte, die ich in diesem Jahr lieber und häufiger gehört habe.“ Am treffendsten aber hat es ausgerechnet Thees Uhlmann formuliert: „Eric Pfeils Platte schafft mit Worten und Musik eine Leichtigkeit in Traurigkeit, die ich in deutscher Sprache noch nie so erlebt habe.“

Ende Mai nun erscheint das neue Album „Die Liebe, der Tod, die Stadt, der Fluss“. Es ist ein düster-versponnenes, dabei aber immer hochgradig eingängiges Album über die großen Dinge des Daseins. Die Musik gemahnt oft an einen finsteren Italo-Western, in dem in unerwarteten Momenten immer wieder die Sonne aufgeht.

Gleichzeitig wirkt Pfeil aber auch als Autor. Soeben erhielt er für sein „Pop-Tagebuch“ beim Rolling Stone den Rocco Clein Preis. Rocko Schamoni bezeichnete ihn  als „einen der besten deutschsprachigen Musikautoren“.

Im Rahmen seines aktuellen Programms präsentiert Eric Pfeil beides: Er singt zur Akustikgitarre seine bald anrührenden, bald seltsamen Songs, in denen Cowboys auf dem Mond umherstreifen und Männer Städtenamen tragen. Und er liest: aus seinem Buch „Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee“ und aus seinen Pop-Tagebüchern. Manchmal auch aus Karl Mays Steuererklärung. Dazwischen kommt es nicht selten zu bewusstseinsausstülpenden Stehgreif-Monologen. Und wenn er gute Laune hat, tanzt Eric Pfeil auch noch.

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