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Nick Mulvey

  • Datum:21 - Feb - 2014
  • Beginn:21:00
  • Einlass:19:00
  • Herkunft:UK
  • Tickets:Eintritt frei!
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Die EP ‘The Fever To The Form’, die im späten Frühjahr 2013 auf Communion erschien, brauchte eine Weile bis sie fertig war. In den ersten sechs Monaten seiner Solo-’Karriere’, die sie ja nunmal war, vermied er freiwillig jeden Kontakt mit der Musikindustrie. “Ich wollte nur jeden Tag mein Instrument spielen, alleine in meinem Zimmer und meine Helden studieren.” Er ist allerdings ausgiebig getourt, als Support von Laura Marling, Laura Mvula, und Lianne La Havas.

Neben der kargen, reinen Schönheit der Musik von Nick Drake ist (“He’s the main dude for me. It’s a reductionist thing, this boiled down music”), hört man eine ausgesprochene Abenteuerlust raus, die an Steve Reich erinnert, aber auch das fricklige Gitarrenpicking eines John Martyn. Das ist stilistisch nicht ganz einfach einzuordnen, aber sehr bereichernd ihm zu lauschen. Mulvey hörte sich Songs wie Lennon’s ‘Jealous Guy’ und Prince’s ‘When Doves Cry’ wieder und wieder an und nahm sie auseinander um ihre Feinheiten zu verstehen.

“Meine Spielweise dient immer der Melodie, ich schlage keine Akkorde. Es geht um Bewegung, Rhythmus und Groove. Das muss nicht unbedingt komplex, aber lebendig sein. Singer/ Songwriter-Sachen, aber auch Philip Glass, alles kommt darin vor.”

Nach stillen Stunden mit Produzenten wie Dan Carey (Bat For Lashes) und – ja jawohl -  Charlie Andrew, dem Lieblingsproducer von Alt-J, folgte im September ‘Fever To The Form’ mit dem munteren, bass-schweren Groove von ‘Nitrous’ und er legte letzte Hand an sein Debütalbum, das im Frühjahr 2014 erscheinen soll. Es ist eine Platte, die die Vorstellung von einem akustischen SingerSongwriter auf den Kopf stellt. Ein fröhlich zwitscherndes Schmuckstück von einer Sammlung, voller Einflüsse und Sounds aus allen Erdteilen, Es klingt frisch und quicklebendig.

Wenn er nicht grade im Studio hockte, dann spielte Nick diese Lieder überall in UK und Europa in vollen Clubs und auf ausverkauften Festivals. Die Räume waren wie elektrisiert, fast hypnotisiert von der Spielweise dieses noch so jungen Talents und dem immer präsenten Groove, den er seinen Songs injiziert.
Es mag aussehen als ob Mulvey grade erst am Anfang steht, aber er besteht darauf, dass alles perfect ineinandergreift. “Auch wenn meine Musik oberflächlich betrachtet anders wirkt als vorher, für mich ist sie genau dieselbe. Ich mache auf der Gitarre dieselben Sachen wie auf dem ‘Hang’. Es geht um Repetition, hypnotische Musik und den Groove.”

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