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Pool

  • Datum:24 - Apr - 2015
  • Beginn:20:45
  • Einlass:19:00
  • Herkunft:DE
  • Tickets:Eintritt frei!
  • pool400

Gitarre, Bass und Schlagzeug. Das Instrumentarium von Pool mag sich auf die Basics reduzieren, der Sound mitsamt überwältigenden Hymnen zwischen Synthie-Pop und Gitarren-Indie ist alles andere als schlicht. In frühen Teenager-Jahren von drei befreundeten Schülern aus Hamburg gegründet, ist Pool mittlerweile zu einer der spannendsten Bands avanciert, die Deutschland derzeit zu bieten hat. Das Debütalbum kommt am 24. April 2015.

Pool. Das Wort kann vom Schwimmbecken über den Datenaustausch bis hin zum Billardspiel etliche Bedeutungen haben. Genau der Grund, warum der Begriff als Bandname ideal ist. »Pool nimmt nichts vorweg!«, erklärt Sänger und Bassist David Stoltzenberg. Eine Offenheit, die sich im Sound des Hamburger Trios wiederfindet. Bei Pool trifft analog auf digital, Proberaum auf Computer, klassische Gitarrenriffs auf Synthies – ganz intuitiv.

David lernte Daniel Husten und Nils Hansen auf der Schule kennen. Mit dreizehn beschlossen sie, eine Band zu gründen: »Es war einfach klar, dass wir das machen«, erinnert sich das Trio. Während die Einflüsse damals noch von Nirvana bis zu Eminem reichten – elektronische Musik gesellte sich etwas später dazu -, haben Pool heute ihre ganz eigene Welt gefunden. Nenn es Pop, Indie oder Disco-Funk. Oder in den Worten der Band: »robotischer Style – aber echt gespielt«. Die Annäherung an diesen vielschichtigen aber eingängigen Sound erklärt die Band mit dem Erwachsenwerden, das sie toleranter für andere Musikrichtungen gemacht hat. Ein Relikt aus Teenie-Tagen haben Pool trotz musikalischer Weiterentwicklung beibehalten: Sie wollen sich nicht zu viele Gedanken machen.

Und mit ihrem intuitionsgetriebenem Schaffensprozess liegen Pool genau richtig: Zwei beeindruckende EPs mit Remixes von Solomun, Aeroplane und Stimming, erschienen auf 2DIY4/Diynamic, bescherten der Band nicht nur die Chance, im Vorprogramm von The 1975 auf Europa-Tournee zu gehen oder Digitalism, Gold Panda und Django Django zu begleiten, sie konnten auch Festivals wie das South by Southwest, Melt!, Reeperbahnfestival und Fusion zur Band-Vita hinzuzufügen. Zum Berlin Festival steuerten die Hamburger mit »Harm« die offizielle Festival-Hymne bei. An Pool kommt man 2015 nicht vorbei.

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