Haldern Pop Festival 2025
Endless WellnessAT
Der Schutzpanzer muss ab – diesem Credo folgend zeigt die Wiener Band alles, was an Unbehagen unter der wohlbehüteten, bürgerlichen Oberfläche liegt: existenzielle Ängste, Depressionen und auch der Faschismus. Was für ein Glück heißt die erste Platte der Band, und ja, was für ein Glück, dass diese schräge, schrullige Poesie sich auf den unvorhersehbarsten Indie des Jahres bezieht, beizeiten irgendwo zwischen Tocotronic und Buntspecht, mit Gitarren im Schlepptau, ganz wie es sich gehört, ganz wie im fulminanten Hand im Gesicht. „Dazu tuckert gemütlich das Rhythmusprogramm einer antiken Heimorgel“, weiß der Standard und verrät zugleich: „Ein künstlerisches Alleinstellungsmerkmal entsteht ja nicht durch Perfektion, sondern durch Originalität.“ Genau davon gibt es hier mehr als genug!