Einlass 19 Uhr
Eintritt frei.
Wenn es Gus Englehorn nicht gäbe, müsste einer seiner Songs ihn erfinden. Als ehemaliger Profi-Snowboarder, der als nomadischer Psych-Pop-Prophet wieder geboren wurde, hat Englehorn ein Achterbahnleben hinter sich, das sich wie eine der fantastischen Fabeln liest, die sein Liederbuch füllen. Im Januar 2020, genau zu Beginn der Pandemie, veröffentlichte Englehorn sein erstes Album "Death & Transfiguration", dessen einleitende Jangle-Punk-Predigt "My Own Paradise" sich als zeitgemäßes Mission Statement für einen Moment erwies, in dem wir alle gezwungen waren, uns für Monate, die sich wie Jahre anfühlten, in unsere eigenen privaten Heiligtümer zurückzuziehen. Aber auch wenn sich das Leben seither wieder geöffnet hat, ist Englehorn immer noch fest in einer Welt verankert, die er selbst entworfen hat.
Während "Dungeon Master" von 2022 die Gratwanderung zwischen DIY-Diskordanz und Prog-Storytelling schaffte, verwandelt sein drittes Album "The Hornbook" auf magische Weise die gesamte Geschichte des Rock ‚n‘ Roll des 20. Jahrhunderts - goldene Oldies der 50er Jahre, Garage-Spunk der 60er, Glam-Flamboyanz der 70er, Indie-Transgression der 80er, Lo-Fi-Schrägheit der 90er - in eine außerirdische Übertragung aus der Zukunft. "The Hornbook" wurde von Paul Leary von der legendären Noise-Rock-Band Butthole Surfers gemischt und markierte den Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Leary und Englehorn kamen bei "The Broken Balladeer" wieder zusammen, wobei Leary dieses Mal die Rolle des Produzenten übernahm. Außerdem holten sie sich die Hilfe von Branchenlegenden wie Stuart Sullivan, Howie Weinberg und Kramer. "The Broken Balladeer" erscheint am 27. Februar 2026.