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All The Luck In The World (IRL)

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All The Luck In The World (2014)CD / Vinyl
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Manche Dinge entwickeln sich von selbst, sie bekommen eine Dynamik, einfach nur, weil sie gut sind. Oder eben glücklich machen. Bei “All the Luck in the World” war es ein schlichter Film über eine Autofahrt und dieser Song: “Never”. In kurzer Zeit sahen sich mehr als 70.000 Menschen das Video auf Youtube an, die Kommentare waren euphorisch. Neil Foot, Kelvin Barr und Ben Connolly wollten dennoch einfach nur weiter Songs schreiben und mit Freunden im Wohnzimmer Musik machen, wie Neil es ausdrückt. Auch wenn jetzt das Debütalbum der Band vorliegt, hat sich an dieser Haltung nicht wirklich viel geändert.

Die Songs der drei 19-jährigen Iren, die sich 2011 als Band fanden, sind oft sparsam instrumentiert, reduziert auf das Wesentliche, traditionsbewusst wie zeitgemäß. Junger Folk, wenn man denn so will, eine neue Generation. Mal bäumt sich die Band hinter dem Sänger auf, elektrifizierte Gitarren, ganze Bläsersätze, Streicher, dann wieder wird es still und nur Neils Stimme verbleibt. Begleitet von einer einsamen gezupften Akustikgitarre. Eine Stimme, die lakonisch zur Kenntnis nimmt, dass das Leben oft ganz schön ätzend sein kann und dennoch die Schönheit der ganzen Welt zelebriert, Sehnsüchte weckt und ja, ein bisschen glücklich macht.

“Never” wurde einem breiterem Publikum durch den Werbespot für das Reiseportal Trivago bekannt. Mehr als 800.000 Mal klickten Fans aus der ganzen Welt auf das Video der jungen Band und der Ruf nach einem Album wurde immer lauter. Neil, Kelvin und Ben arbeiteten zunächst in ihrer Heimatstadt Wicklow in der Nähe von Dublin an weiteren Songs. Im Sommer fanden Aufnahmen in Denee in Belgien und in Berlin statt. Im November erhielt das Album im Tonstudio in Haldern den letzten Schliff und zwei weitere neue Songs kamen hinzu. – In demselben Geist, der die Band vor zwei Jahren enstehen ließ:

“I write music and play them with my friends.” [All the Luck in the World]

Mehr wollen die Jungs eigentlich nicht … aber das ist allemal genug.

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